Rechtliches

Bei den Titeln und Zertifikate von der I.L.O.H.P. handelt es sich um kirchliche Ehrentitel und nicht um akademische Titel.

Das sagt das deutsche Recht dazu:

Der Paragraph 132a des StGB wird oft in Bezug auf das Führen eines ausländischen Titels zitiert.

Nachfolgend der Auszug aus dem StGB und eine Bewertung in Zusammenhang mit unseren Kirchentiteln von der I.L.O.H.P.

§ 132a

Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen

(1) Wer unbefugt

1.inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,

2.die Berufsbezeichnung Arzt, Zahnarzt, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychotherapeut, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigter führt,

3.die Bezeichnung öffentlich bestellter Sachverständiger führt oder 4.inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Den in Absatz 1 genannten Bezeichnungen, akademischen Graden, Titeln, Würden, Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Amtsbezeichnungen, Titel, Würden, Amtskleidungen und Amtsabzeichen der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts.

(4) Gegenstände, auf die sich eine Straftat nach Absatz 1 Nr. 4, allein oder in Verbindung mit Absatz 2 oder 3, bezieht, können eingezogen werden.

Es folgen einige Bemerkungen und Auslegung des Paragraph 132a betreffend auf die Titel der I.L.O.H.P.:

Die im ersten Absatz genannten Bestimmungen treffen auf die I.L.O.H.P. nicht zu. Bei Titeln der I.L.O.H.P. handelt es sich um einen kirchlichen Titel. Es handelt sich nicht um einen Hochschultitel, welcher durch ein anspruchsvolles Studium zu erlangen ist. Es werden lediglich Ehrentitel (h.c.) verliehen, welche durch eine vorausgegangene Spende zur Ehre vergeben werden.

Der darauffolgende Absatz 2 trifft auf die I.L.O.H.P. zu, macht jedoch gleichzeitig den ersten Teil des fünften Absatzes unwirksam.

Der verliehene Ehrengrad, durch uns oder eine andere Stelle, wird von einer Stelle verliehen, welche in dessen Herkunftsland dazu berechtigt ist.

Somit ist es legal die Titel Prof. h.c. und Dr. h.c. in Paraguay zu verleihen, da es die allgemeine Gesetzeslage erlaubt. Die I.L.O.H.P entspricht der Gesetzeslage und der letzte Satz des 2. Absatzes ist somit nichtig.

Da der Titel unter Angabe der verliehenen Stelle geführt werden muss, wird hier die unter dem 1. Absatz angegebene verkürzte Titelführung in Verbindung mit dem Namen genutzt.

Dies sieht dann wie folgt aus:

Karl Mustermann
Dr. h.c. en….. , I.L.O.H.P. (Paraguay)

 

Somit ist auch für einen Laien direkt zu erkennen, dass es sich hierbei um einen ausländisch vergebenen Herkunftstitel handelt. Dieser ist also nicht mit einem in Deutschland zu erwerbenden akademischen Grad zu verwechseln.

Der dritte und viertel Absatz entfällt jeweils für die I.L.O.H.P. verliehenen Titel.

Diese Thematik Mitführung erkaufter Titel betrifft uns ebenfalls nicht, da diese Titel nicht durch den Kauf am Urheberrecht erworben, sondern durch eine legitime Institution aufgrund Vorleistungen offiziell von der I.L.O.H.P. verliehen wurden.

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